Mineralwasserhersteller

Heißer Sommer kurbelt Geschäfte von Gerolsteiner an

Mineralwasser stand bei den hohen Temperaturen im Sommer hoch im Kurs – diesen Trend konnte auch Hersteller Gerolsteiner für sich nutzen.

Von den hohen Temperaturen konnte auch Gerolsteiner profitieren.

Quelle: obs

GerolsteinDer heiße Sommer hat dem Mineralwasserhersteller Gerolsteiner gute Geschäfte beschert. „Die Wettersituation hat den positiven Trend der letzten Jahre noch mal verstärkt“, sagte der kaufmännische Geschäftsführer des Gerolsteiner Brunnens, Joachim Schwarz, am Dienstag in Gerolstein. Der Umsatz stieg in den ersten sieben Monaten 2018 gemessen am Vorjahreszeitraum um gut 6 Prozent auf 182,6 Millionen Euro. Der Absatz wuchs um 4,7 Prozent auf 4,8 Millionen Hektoliter. Bei Gerolsteiner sind Sieben-Monats-Zahlen üblich, da sich so das Sommergeschäft am besten abbilden lasse.

Schwarz erwartet, dass der positive Trend bis zum Jahresende anhalte. „Das ist ein sehr außergewöhnliches Jahr gewesen, weil es ja eigentlich vier Monate hintereinander hochsommerlich warm war.“ Das größte Absatzplus habe es beim stillem Mineralwasser gegeben.

Die wegen der Hitze teils extrem hohe Nachfrage sei für Gerolsteiner auch eine Herausforderung gewesen. Das Unternehmen mit rund 830 Mitarbeitern habe aber stets die Produkte liefern können. Auch beim Export habe es beim Gerolsteiner Brunnen in den vergangenen Monaten „eine erfreuliche Entwicklung“ gegeben. So seien vor allem die Geschäfte in den Benelux-Staaten, den USA und Südkorea gewachsen. In Japan stehe Gerolsteiner dagegen weiter unter Druck. Angaben zum Gewinn in den ersten sieben Monaten wurden nicht gemacht.